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  Versicherung des Car-Camp  
     
 

Die klare Antwort ist:
WGV in Stuttgart

(=Württhembergische Gemeinde-Versicherung)

Die Mitarbeiter dort werden weiterhelfen können, wenn mein Name
Klaus-Peter Wiermann
oder das aktuelle Kennzeichen
PAN - DA 9
genannt wird.
Bei der WGV erstmals versichert unter dem Kennzeichen:
FN-AE 160, danach AÖ-C 800 und aktuell PAN-DA 9

Die Versicherungs-Vertragsnummer möchte ich nun hier nicht nennen.
Bei Nachfragen bitte eine Email an mich!
car-camp[at]deutschland.ms

(Emailadresse bitte kopieren und at durch @ ersetzen und die Leerzeichen entfernen -
ist nicht verlinkt aus Spamschutzgründen)


Vor über einem Jahrzehnt standen auch wir vor der Frage:
"Wo und als was versichern wir das Car-Camp?"

Freunde hatten ihr Car-Camp schon recht vorteilhaft und kostengünstig bei der WGV versichert, als Sonder-KFZ-Wohnmobil!:
Wörtlich aus einem Schriftsatz nach einem schweren Wildschaden:
"Der PKW wird durch den Anbau eines angebauten Wohnteiles (HEKU-Car-Camp) zum
3-achsigen Sonder-KFZ-Wohnmobil. Hierzu ist der Opel-Astra aufwendig umgerüstet.
Es ist das komplette Gespann versichert."

Schon bei obigen Car-Camp-Freunden war von der WGV folgendes zugesichert worden:
Im Versicherungsschutz ist auch die mögliche Situation enthalten, dass das Car-Camp
im abgekoppelten Zustand Schaden verursacht - vorausgesetzt, es war vorschriftsmäßig gebremst und gesichert!

Achtung:
Beim Unterstellen bzw. Überwintern bei einem Bauern in der Scheune ist grundsätzlich darauf zu achten, dass in der Wohnkabine KEIN STROM FLIESST!
Das heißt also, dass die Wohnraumbatterie abgeklemmt sein muss. Dies wird oft nicht beachtet und kann im Versicherungsfall zu ernsthaften Problemen mit dem Versicherungsgesellschaft führen.
Ist der Zugwagen (Astra oder Kadett) gekoppelt oder auch daneben mit untergestellt,
so muss auch bei ihm die Starter-Batterie abgeklemmt sein!!!



"Sonder-Kfz.-Wohnmobil"

Bei den Straßenverkehrsämtern wird das Car-Camp als "Sonder-Kfz.-Wohnmobil" zugelassen!

Der Hersteller HEKU hatte eine Sondergenehmigung vom Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen herausgegeben, die - sollte sie in den Unterlagen eines übernommenen gebrauchten Car-Camp nicht dabei gewesen sein - bei HEKU-Fahrzeugbau in Bielefeld nachgefordert werden - oder einfach dieses PDF 1 und PDF 2 ausdrucken.
Allerdings ist dies nur eine Kopie! Sie ist nur gültig mit Beglaubigungs-Stempel - es wird meines Erachtens der Zulassungsstelle reichen... (?)
Diese Sondergenehmigung MUSS der Zulassungsstelle vorgelegt werden,
ansonsten besteht die Gefahr, dass man nicht 2 gestempelte hintere Nummernschilder bekommt.
 
  Wintertauglichkeit des Car-Camp Typ 1  
 


Eigene Erfahrungen:


Bisher war es nicht nötig, über die Wintertauglichkeit des alten Car-Camp zu berichten, jedoch lag dieses Thema nicht nur mir als Besitzer im Magen, sondern auch einigen anderen, von denen ich weiß. Als wir zu zweit noch Mitte Oktober 2007 in Berlin waren, zeigte sich, was das HCC Typ 1 bei Frosttemperaturen eben NICHT kann:

Da kein Lattenrost oder ähnliche Unterbauten unter der großen Matratze im "Alkoven" vorhanden sind, hatte sich durch die Körperwärme nachts unter der Matratze sehr intensiv Kondenswasser gebildet, welches natürlich auch das nichtversiegelte Naturholz benetzte.
Das war natürlich sehr ärgerlich, wenn wir tagsüber die Stadt erkunden - und nicht zum Auslüften mit offenen Fenstern und Dachluken am Fahrzeug bleiben zu wollten. Uns blieb also nichts anderes übrig, als die Matratzen hochzulagern, damit genügend Frisch- und Warmluft unter die Matratzen kam. Nach dem Frühstück nochmals ausreichend lüften und bei Abwesenheit die Dachluken offen stehen zu lassen.
Nach unserer Rückkehr das gleiche "Spiel" und dann alles schließen und ausreichend einheizen!
Bis zum nächtlichen Bettenbau blieben die Matratzen also "oben" —
mit Erfolg, denn die Feuchtigkeit war weitestgehend abgetrocknet.
Das Hochlagern tagsüber wiederum hieß Platzeinschränkung, denn was sonst auf der Matratze abgelegt war, mußte nun in der Sitzecke verlagert werden. Dadurch wurde der Wohnraum weiter eingeschränkt.

Diese Umstände führen bei uns natürlich zu der Frage: "Wie ist es denn mit der Wintertauglichkeit des NEUEN bestellt!?
Sind im Alkoven nun Lattenroste untergebaut? Sind Umluftrohre wie bei anderen Wohnmobilen in diesem Bereich vorhanden, denn schließlich ist ja dort auch eine THERME eingebaut, die es schaffen würde, nicht nur ständig warmes Wasser bereitzustellen, sondern auch ALLE Bereiche des Wohnraumes gleichmäßig mithilfe des Gebläses zu erwärmen?" Wie ist es im neuen HCC mit der Dachisolierung bestellt...? Gfk mit Schaumstoff oder das gleiche Material, wie die Wände auch...?
Jedenfalls las ich im neuen Prospekt (PDF) wortwörtlich: "Der Wohnraum ist durch unsere Styrofoam-Isolierung winterfest!"

Auf alle Fälle waren wir in 2007 froh, als nach tagelangem "Trockenlegen" unserer Matratze wir wieder daheim angekommmen waren und dann das "Huki" endlich in den Winterschlaf entlassen werden konnte - aber, oh Schreck...:

Als ich dann die große Alkovenmatratze beim Abbau der Dachhalterung ganz entfernen mußte, sah ich die Bescherung:
Kondenswasser war auf der Innenseite des Alkovendaches (GfK-Schicht mit ca. 3 cm Schaumstoffisolationsschicht) im Schaumstoff an der Innenseite langsam Richtung Holzboden gesickert, hatte sich dort gesammelt und das Holz getränkt.
Nun hieß es, nach dem Abbau des Astra die Abbauöffnung zumindest einen Spalt breit zum Austrocknen offen zu lassen...
Damit aus der Scheune kein Getier in den Wohnraum gelangen konnte, hatte ich ein Fliegennetz von innen gespannt.
Und die Dachluken und alle Fenster standen tage- bis wochenlang auf "Schlitz".

Vor Jahren hatte ich ähnlich beobachtet mit dem Kondenswasser in diesem Bereich, als beim Überwintern im Freien tauender Schnee sich im untersten Bereich des GfK-Daches sammelte und nachts wieder zu Eis gefrohr. Durch die Sonnewärme tagsüber entstanden im Innern Temparaturen über 0° C.
Dadurch bildete sich also wieder das berüchtigte Kondenswasser an jener Stelle im Innern.

Das ich unter solchen einschränkenden Bedingungen erst wieder Lust zum Ankoppeln und ersten Ausfahrten bis zu frostfreien Tagen des Frühjahrs warte, das ist sonnenklar!

Das sind also die Gründe, weshalb ich auf der Seite des neuen Car-Camp den Umstand der Wintertauglichkeit unter die Lupe genommen habe. Der neue Prospekt des Car-Camp-Typ 2 sagt leider nicht genügend darüber aus, ob gerade diese kritischen Bereiche eine Änderung erfahren haben. Auch: Haben die Sitzbänke nun Frontklappen, wie bei unserem "Huki" zum Verstauen von Schuhen u.ä. - und zum Lüften, um dort die Entstehung von Feuchtigkeit zu vermeiden, wie ich es in alten HCCs leider sehen mußte...?
Trotz aller Vorkommnisse -
wir lieben immer noch unser "Huki", auch wenn es mittlerweile ins 15 Jahr kommt...!

Für weiter Erfahrungen von Besitzern oder Ex-Besitzern wäre ich sehr dankbar. Ich könnte sie hier (ohne Namensnennung und ausdrücklicher Erlaubnis) hereinstellen. Diese Seite ist ohnehin recht leer...

Erfahrungsbericht von Peter Wiermann


Das WC zeigt Undichtigkeiten:
Besser gesagt, die Verbindung zwischen WC-Beckenunterseite und der Kassette ist undicht geworden. Das führt dazu, dass Spülwasser und andere Flüssigkeiten ;-) auf die Oberseite der Kassette tropfen und sich unter der Kassette sammeln. Dort verhindert zwar eine ca. 2-3 cm hohe Aufangwanne das Eindringen in den Wohnraum, wenn - ja, wenn dort ein Bodenabfluss wäre.
Diesen Bodenabfluss habe ich nachträglich "installiert", indem ich dort ein ca. 3-4 cm großes Loch bohrte, einen transparenten Schauch mit entsprechendem Durchmesser dort einarbeitete. Allerdings versiegelte ich vorher das Holz im Bohrloch mit weißem Silikon.
Um in der Sommerzeit den Ameisen den Weg dorthinein zu verwehren, habe ich oben über das Abflussloch eine Stückchen Fliegennetz geklebt. Dennoch - diese "Nichtnurspülwasserflüssigkeit" macht sich geruchsmäßig mit der Zeit 'breit' im Wohnraum, denn so geruchsdicht ist das Kassettenfach zum Wohnraum hin auch wieder nicht...

Also muß Abhilfe her. Hier ist zu sehen, wie die "Kassetten-Restauration" aussieht mit seinem weiteren Verlauf, der noch nicht abgeschlossen ist......... Ich berichte weiter und ich werde auch die Beschaffungsmöglichkeiten der Ersatzteile detailiert aufzählen!

Erfahrungsbericht von Peter Wiermann

Hier könnte Ihr Bericht stehen....:



 
  Grafik Ameise auf Eichenblatt







 
 
Ameisen-Invasion
  Ein wunderbarer Tag mit eindrucksvollen Naturerlebnissen lag hinter uns, als wir in Österreichs Steiermark auf den Campingplatz Fisching www.camping50plus.at heim kamen. Die Vorfreude und auch der Appetit auf ein ausgiebiges Abendessen war riesengroß.
Wir hatten in 1500 m Höhe eine ca. 20 km lange Bergwanderung hinter uns. Als wir die Tür unseres „Hukis“ öffneten...: Du meine Güte, was ist denn das....?!“ Eine Armada von Ameisen marschierte munter an der Vorderkante des Kühlschrankes in die Höhe.
„Nein - nicht schon wieder...“ - rief ich - „...das hatten wir doch schon mal!“ Anmerkung: Vor ein paar Jahren lockte im Oberschrank ausgelaufener Honig diese kleinen „Aufräumer“ an, aber alles war damals fein säuberlich beseitigt - und das Holz im Oberschrank mit diversen Duftölen, die diese Insekten nicht mögen, getränkt worden (Zimt, Zeder, Lavendel usw.).
Aber scheinbar „roch“ das Massenbewusstsein der Ameisen die Vergangenheit... oder war schon wieder Honig ausgelaufen...?
Die Marschroute dieser „Mini-Naschtruppe“ verlief über und auch im Kabeltunnel weiter aufwärts zum Oberschrank. Als ich die Klappe öffnete, waren aber kaum Ameisen dort zu sehen - also - die Oberschrank-Invasion begann wohl gerade erst...! Nachdem wir den "Ameisen-Kehraus" hinter uns hatten - mit Ausnahme von ein paar Versprengten, wurde nach der Ursache der Invasion und der „Kaserne“ der Mini-Invasoren gesucht. Und richtig - wir hatten die Aufmerksamkeit auf uns gezogen, weil wir unser Huki-Unterzelt
auf deren „Stützpunkt“ gebaut hatten! Beim mittlerweile 11jährigen Car-Camp hatten sich die Gummidichtungslaschen an der Unterkante der Eingangstür etwas zusammengezogen. Durch die entstandenen Zwischenräume konnte das „Mini-Spezial-Kommando“ ins Car-Camp eindringen.
Es gibt ja noch andere Möglichkeiten, das HCC zu „besetzen“: ...durch die Zwangsbelüftung der Dachluken, aber auch Ameisen ziehen wohl den kürzesten Weg vor!?! Inzwischen sind mögliche Eindringöffnungen, wie Gaskasten-Lüftungsgitter, Luftansaugrohr des Heizungsgebläses und auch das neu entstandene Abflussloch unter der WC-Kassette (siehe Seite >Technik<) mit Insektennetzen abgesichert...
Selbst ca. 2 Wochen nach unserem Österreich-Urlaub liefen immer noch ein paar heimatlose exportierte Ameisen suchend im Car-Camp herum... - ...die Armen! Auf der damaligen Heimfahrt lief uns während einer Verschnaufpause auf dem Alkovenbett noch eine kleine Zecke über den Weg - gerade noch rechtzeitig, um sie an „die Luft“ zu setzen! Sie war wohl aus den scheinbar(?) gesäuberten Campingklappstühlen gekommen, die im Alkoven lagen. Resümee:
Leg dich niemals mit der Natur an - sonst zeigt sie ihre „Beißwerkzeuge“... - ... und baue niemals dein Nest auf einer Ameisenkaserne!

Erfahrungsbericht von Peter Wiermann


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